Ansatz eines gemeinsamen Gespräches

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Es gab einen ersten Versuch für ein gemeinsames Gespräch zwischen dem Stiftungsrat und der Bürgerinitiative. Dieses Gespräch war mehrfach von Teilnehmern der Infoveranstaltung am 01.12.2012 angeregt und angemahnt worden.

Während der durch den Stiftungsrat am Samstag, 01.12.2012, durchgeführten Informationsveranstaltung hatte die als eingetragener Verein organisierte Bürgerinitiative mehrfach eine Denk- und Aktionspause vorgeschlagen, in der gemeinsame Gespräche (Stiftungsrat, Bürgerinitiative, interessierte Gemeindemitglieder, Fachleute) über den Status und die Zukunft des Maria-Hilf Ensembles geführt werden sollten. Diese Anregungen wurden auch von anderen Zuhörern vorgetragen.

Auf diese Anregung reagierte der Stiftungsrat, in dem Herr Muri – Mitglied des Stiftungsrates –  am Montag, 03.12.2012, abends per E-Mail zwei Termine zur Auswahl anbot: Donnerstag, 06. Dezember. oder Freitag, 07. Dezember. Er gab auch das Thema gleich vor, der Verein könne seine „Vorschläge zur Generierung von zusätzlichen Finanzmitteln vorstellen“ und “ – soweit möglich – gemeinsam erörtern“. Dafür waren 1,5 Stunden angesetzt. Diese Einladungs-E-Mail finden Sie auf dem Blog des Herrn Prof. Dr. Schwatlo.

Der Verein begrüßte diesen ersten Schritt. Es ist aber wohl jedem verständlich, dass man in so kurzer Zeit nicht fertige Konzepte vorlegen kann. Zumal bisher nur sehr wenig konkrete Angaben zur Beurteilung der bisher durch den Stiftungsrat geprüften Alternativen vorgelegt wurden. Auch fehlen weiterhin noch die Antworten auf einige Publikumsfragen, die von zwei Protokollanten während der Infoveranstaltung aufgenommen worden waren.

Darum, und auch vor allem  aus zeitlichen Gründen musste der Verein den beiden Terminen eine Absage erteilen. Diese Absage wurde am 05. Dezember 9:00 Uhr per E-Mail an Herrn Muri versandt. Den genauen Wortlaut der Absage können sie hier finden.

Herr Prof. Dr. Schwatlo hat auf seinem Blog ab dem 05. Dezember sowohl die Einladung als auch die Antwort des Vereins wiedergegeben. Allerdings hat er auch noch unter die Antwort der Bürgerinitiative eine Einlassung hinzugefügt. Diese entspricht nicht den Tatsachen und darum finden sie hier die Antwort darauf.

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Die Behauptung von Prof. Dr. Schwatlo in seinem Blog als Anhang zum Schreiben des Vereins vom 05.12.2012, Ralf Schwartz, der Sohn von Roman Schwartz habe vor dem Verfassen der Antwort E-Mail und auch vor der öffentlichen Bürgerinformation den Maria-Hilf-Haushalt persönlich eingesehen, ist nachweislich falsch.

Richtig ist, dass Ralf Schwartz am 30.11.2012 bei der Gesamtkirchengemeinde in Freiburg persönlich als Pfarrgemeindemitglied von Maria-Hilf vorgesprochen hat, mit dem Anliegen, den Haushaltsplan von Maria-Hilf einsehen zu können. Ihm wurde am 30.11.2012 von einem Mitarbeiter der Gesamtkirchengemeinde ein in der Zukunft liegender Termin angeboten.

Nicht zum ersten Mal unternimmt Prof. Dr. Schwatlo damit in seiner Funktion als Moderator den (untauglichen) Versuch, mit seinen unsachlichen Einlassungen dem Verein zu schaden. Dieses Vorgehen ist der ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufgaben eines Moderators abträglich. Der Verein lehnt deshalb Prof. Dr. Schwatlo als Moderator für die nach wie vor erforderlichen Gespräche mit dem Stiftungsrat ab. Gleichzeitig betont der Verein ausdrücklich seine Bereitschaft zu konstruktiven Gesprächen mit dem Stiftungsrat und glaubt, dass dafür kein Moderator benötigt wird.

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Die Bürgerinitiative freut sich über die grundsätzliche Bereitschaft des Stiftungsrates und hofft weiterhin darauf, dass gemeinsame Gespräche über die Zukunft des Ensembles zustande kommen werden. Weiterhin hofft der Verein und seine Mitglieder und sehr viele Gemeindemitglieder, dass nicht vorschnell Fakten geschaffen werden.

Am Ende zählt bei dieser Jahrhundert-Entscheidung die Qualität der Beschlüsse und nicht die Geschwindigkeit bei der Beschlussfassung.