Ein Brief vom Kindergartenbeauftragten Herrn Klemens Winter

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Herr Winter hat als Kindergartenbeauftragter der Pfarrei an eine unbekannte Zahl von Vereinsmitglieder von Bürger helfen Maria-Hilf e.V. ein mit 15.11.2012 datiertes öffentliches Schreiben am 19.11.2012 eingeworfen. In diesem Schreiben bittet Herr Winter zum einen um einen konstruktiven Umgang miteinander. Zum anderen weist er darauf hin, dass „Kindergarteneltern angegangen werden“ und „…die Qualität unseres Kindergartens und seiner Mitarbeiterinnen in Frage gestellt wird.“ Da Herr Winter diese Feststellungen an den Verein richtet, könnte man das als an den Verein gerichtete Vorwürfe verstehen. Außerdem beklagt Herr Winter, keine Antwort auf seine an den Vorsitzenden (Roman Schwartz) gerichtete E-Mail bzgl. der Presseerklärung vom 23.10.2012 bekommen zu haben.

In der E-Mail wendet sich Herr Winter gegen den „verunglückten“ Artikel in der Badischen Zeitung vom 30.10.2012 und die dazugehörige Presseerklärung des Vereins.

Damit sich alle ein eigenes Bild machen können, wird hier der öffentliche Brief von Herrn Winter und die Antwort des Vereins wiedergegeben.Der Brief wurde an Herrn Winter per E-Mail geschickt.


Freiburg im Breisgau, 19.11.2012

Sehr geehrter Herr Winter,

Ihr Schreiben vom 15.11.2012 an unsere Mitglieder gibt uns im Vorstand Anlass zu folgender Stellungnahme.

  1. Der Verein Bürger helfen Maria-Hilf e.V. stellt sich nicht gegen den Kindergarten Maria Hilf oder gegen den Neubau auf dem Maria-Hilf Gelände.
  2. Wir treten dem Eindruck entgegen, der Verein trage Verantwortung dafür, „dass Kindergarteneltern angegangen werden“.
  3. Der Verein hat sich weder in der Vergangenheit noch aktuell zur Qualität der Arbeit im Kindergarten Maria Hilf geäußert.
  4. Richtig ist Ihre Annahme, dass der Verkaufsbeschluss vom 1.10.2012 Enttäuschung und Trauer unter unseren Mitgliedern ausgelöst hat. Zurückzuweisen ist dagegen Ihr Vorwurf, unser Handeln sein von Wut getragen.
  5. Der Verein verschließt sich keinem Gespräch und ist für jede Information über die Situation der Maria-Hilf Gemeinde und deren Finanzlage offen.

Wir können Ihre Aussage nicht nachvollziehen, dass „Kindergarteneltern angegangen werden“ und dies mit dem Verein zu tun haben sollte.
Für uns ist dieser Vorwurf unerklärlich. Wir erwarten von Ihnen sachlich begründete Aufklärung.

Weiter nehmen wir zur Kenntnis, dass Sie dem Verein in Ihrer Funktion als Kindergartenbeauftragter der Pfarrei Informationen und Details zum Kindergartenneubau anbieten.
Wir laden Sie herzlich zu einem Gespräch ein, um Ihnen unser Auskunftsbegehren mitzuteilen.

Ihr Schreiben vom 1.11.2012 versteht der Verein als privates Schreiben Ihrerseits gegenüber Ihrem Freund und Nachbarn. Es ist Sache von Herrn Schwartz, ob und in welcher Form er Ihr Schreiben beantwortet. Der Verein sieht sich nicht in der Pflicht, zur Beantwortung Ihres Schreibens vom 1.11.2012 gegenüber Herrn Schwartz.

Der Verein stellt fest, dass bislang weder Mitglieder des Stiftungsrats noch des Pfarrgemeinderates dem Verein Bürger helfen Maria-Hilf e.V. sachliche Informationen zur Finanzsituation der Pfarrgemeinde Maria-Hilf oder zum Sachverhalt des Verkaufs bzw. zum Stand der Verkaufsverhandlungen angeboten haben.
Unter einer sachlichen Information verstehen wir nicht die Darstellung unbelegter und unvollständiger Zahlen auf einem Erntedankfest.

Konstruktive Unterstützung können Sie dann von uns erwarten, wenn der Stiftungsrat und der Pfarrgemeinderat akzeptieren, ergebnissoffen über die Zukunft des Maria-Hilf Geländes zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Morio                                       Dr. Roland Paur
(2.Vorsitzende)                                  (Schriftführer)