Pfarrgemeinderatssitzung am 01.10.2012

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Hintergründe

Am Abend des 01.Oktober war die Pfarrgemeinderatssitzung angesetzt, in der der Pfarrgemeinderat über den Beschluss des Stiftungsrats entscheiden sollte. Die Badische Zeitung hatte am Samstag, 28.09.2012, die Absicht des Stiftungsrats an die Öffentlichkeit gebracht.

Diese Information bewirkte, dass sich viele Anwohner zu einer Demonstration vor dem kleinen Gemeidesaal einfanden. Daraufhin wurde die Pfarrgemeinderatssitzung in das seit über 2 Jahren (wer weiß genau wie lange schon?) leer  stehende Pfarrhaus verlegt. Das Pfarrhaus wird seit Auszug der Nonnen nur noch mit wenigen Räumen vom Pfarrbüro benutzt.

 

Der Stiftungsrat (als Vermögensverwalter der Kirchengemeinde) hat den Verkauf schon vor dem 01.Oktober 2012 beschlossen. Der Pfarrgemeinderat hätte den Beschluss des Stiftungsrats mit einer 2/3 Mehrheit innerhalb von 4 Wochen aufheben können. Dies erfolgte nicht, vielmehr wurde in der Sitzung vom Montag,  01.10.2012, dem weiteren Vorgehen (Verkauf, Planung einer Ersatzbebauung eines Gemeindezentrums im „Pfarrwäldle“) zugestimmt. Die 4 Wochenfrist wurde also nicht ausgeschöpft. Sie steht aber für eine Aufhebung der Zustimmung des Pfarrgemeindrats noch zur Verfügung.

Fragen an den Pfarrgemeinderat

Es stellen sich folgende Fragen an den Pfarrgemeinderat:

War Ihnen bekannt, dass Sie am 01. Oktober nicht entscheiden mussten, sondern sich Zeit lassen konnten?

War Ihnen bei der Sitzung bekannt, dass Sie die Entscheidung des Stiftungsrates aufheben konnten?

Haben Sie die Grundlagen für den Beschluss des Stiftungsrates überprüft?

Haben Sie als Pfarrgemeinderatsmitglieder bereits mit den Gemeindemitgliedern gesprochen, um die Meinung der Pfarrgemeinde mit einzubeziehen, die Sie vertreten?

Sind Sie bereit eine neue Pfarrgemeinderatssitzung mit einer neuen Abstimmung zu unterstützen?

Warum musste die Pfarrgemeinderatssitzung am 01.10.2012 ohne die Gemeinde-Öffentlichkeit stattfinden?

Wie ist der Satz aus dem Artikel in der Badischen Zeitung vom 29. September zu verstehen, „Die Erzdiözese unterstützt den Verkauf„? In welcher Form findet die Unterstützung statt?

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