Herbstbasar in Maria-Hilf

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Am Sonntag, 14.10.2012 fand in Maria-Hilf der Herbstbasar im Rahmen des Erntedankfestes statt. Nach dem Gottesdienst in der Kirche gab es ein Mittagsessen im Pfarrgemeindesaal und Kaffee und Kuchen.

Die Verkaufsstände waren geringer bestückt und dem Vernehmen nach, waren einige Stände gar nicht erst aufgebaut worden. Dies mag auch der Stimmung geschuldet sein, die bei diesem Erntedankbasar herrschte.

Infostand auf dem Herbstbasar 2012

Es gab einen kleinen Stand mit wenigen Informationen zur geplanten Umgestaltung des Geländes. An diesem Stand waren drei Mitglieder des Stiftungsrats, die in einzelnen Gesprächen versuchten, den Standpunkt des Stiftungsrats darzustellen. Dabei bekamen sie die Meinung und das Unverständnis vieler Gemeindemitglieder für die Absicht und für das Vorgehen hautnah mit.

Der Vorsitzende Herr Osterwald hielt sich diesmal zurück, er war mit dem Verkauf der Essens- und Getränkebons in Vollzeit beschäftigt. Es gab auch keine Ansprache, obwohl sie von vielen erwartet worden war. – Schade, diese Möglichkeit hätte Herr Osterwald nutzen können, um über Transparenz und Beteiligung der Gemeinde sprechen zu können.

Es gab einige Angaben über Zahlen bezüglich des Jahres-Haushalt der Pfarrgemeinde und über die Kosten zum Kindergarten-Neubau. Aber so richtig fühlte sich wohl niemand informiert.

Beispiel: Es hieß, dass ein Defizit von 29.000 € besteht. Erst aus anderen Veröffentlichungen wurde klar, dass sich das nur auf den Pfarrgemeindesaal bezieht. Oder sind es 25.000 €, die sich auf alle Gebäude beziehen? Die Frage, warum der Saal nicht häufiger vermietet wird, wurde nicht beantwortet. Ein Interessent, der den Gemeindesaal für regelmäßig Kinderarbeit für mieten wollte, hatte nie eine Antwort auf seine Anfragen bekommen. Auch während des Basars bekam er keine Antwort darauf. So bestand der Eindruck, dass der Saal wohl mit Absicht nicht vermietet wurde.

Ein Frage die später auftauchte: Gibt es eigentlich Gemeindesäle in Freiburg oder gar in der gesamten Erzdiözese Freiburg, die überhaupt kostendeckend betrieben werden? Denn die Hauptaufgabe besteht ja darin, den Saal für Kirchen- und Gemeindegruppen  unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Da diese Gruppen keine Miete zahlen, wird auch ein neuer Saal Defizite einfahren.

Es gab auch Vorschläge von Pfarrgemeindemitgliedern, mit Hilfe einer 400-€ Stelle ein richtiges Saalmanagement zu erstellen und damit eine bessere Auslastung zu erzielen. Mann könnte Möglichkeiten schaffen, nur den halben Saal zum halben Preis zu vermieten. Vorschläge gab es viele. Aber immer wieder gab es nur die eine Antwort: „Wir haben alles schon geprüft.“ mit dem bekannten Ergebnis: Verkauf und Abriss!

 

2 Gedanken zu „Herbstbasar in Maria-Hilf

  1. ich kann mir nicht vorstellen, dass das saal-gebäude abgerissen werden darf- es steht doch sicher unter denkmalschutz!

    URSPRÜNGLICH war der saal mit grossen holzrolläden abteilbar !dazu
    wurden im saal raumhohe holzsäulen aufgestellt .danach konnten die rolläden abgelassen werden .möglicherweise sind die säulen noch im teilkeller eingelagert der sich im bereich des nordeinganges befand oder noch befindet

  2. Wenn der jetzige Gemeindesaal zu groß ist: Warum baut man ihn nicht um ? Man könnte ihn innen doch verkleinern und aus dem übrigen Raum Wohnungen machen, die man verkaufen oder vermieten könnte . Das Umbauen kostet zwar Geld, aber ein neuer Gemeindesaal würde mehr kosten.
    Alles scheint mir bisher völlig unüberlegt und überhitzt.Kann man sich denn nicht zusammensetzen, und mit Hilfe versierter Architekten eine sinnvolle Planung machen, die das wertvolle Grundstück für die Kirche werterhaltend bzw. wertsteigernd erhält?

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